Dem Küstenrummel entfliehen und Usedoms wilde Seele entdecken: Herbstwanderungen ab Mellenthin mit Natur pur, Ruhe und überraschender Schönheit
Die Verlockung des stillen Hinterlandes
Für mich war klar: Wenn Usedom, dann im Herbst. Ich wollte nicht den Trubel der Strandpromenaden, sondern die unverfälschte Schönheit der Insel erleben, und das bedeutete für mich: das Usedomer Hinterland. Die Vorstellung, die Naturschutzgebiete, das geheimnisvolle Achterwasser, die stillen Binnenseen und die in warmen Farben leuchtenden Wälder zu Fuß zu erkunden, hatte mich sofort gepackt. Und als idealen Ausgangspunkt für dieses Abenteuer hatte ich das Wasserschloss Mellenthin gewählt – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erweisen sollte. Schon die Anfahrt zum Schloss, eingebettet in diese friedliche Landschaft, ließ mich tief durchatmen. Die Luft war klar und frisch, die Temperaturen im November überraschend mild, perfekt für ausgedehnte Wanderungen. Mein Zimmer im Haupthaus des Schlosses war ein gemütlicher Hafen, von dem aus ich meine täglichen Erkundungen startete. Die einzigartige Lage des Schlosses bot nicht nur eine malerische Kulisse, sondern auch direkten Zugang zu den schönsten Wanderwegen, die durch charmante Orte und unberührte Natur führten. Es war genau die Ruhe und Erholung, die ich gesucht hatte.