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Der Spätsommer ist auf Usedom für Erholungssuchende die beste Zeit. Sengende Hitze und Massenansturm sind vorbei, alles läuft wieder entspannter. So auch in Mellenthin.

Der Sommer bläst zum großen Finale. Nach viel Hitze und wenig Regen kommt jetzt die gemäßigte Zeit. Die Nächte werden wieder erträglicher. Man schläft besser und wacht erholter auf. Wenn man morgens die Fenster öffnet, weht nun ein angenehm kühler Luftzug durchs Haus und bläst die aufgestaute Hitze hinaus.

Entspannter urlauben in der Nachsaison

Genau genommen ist der September einer der schönsten Urlaubsmonate auf Usedom. Die Sonne scheint noch kräftig, aber nicht mehr sengend. Die Ostsee ist nicht mehr lauwarm, sondern erfrischend, es gibt keine störenden Algen und lästigen Quallen. Wenn man jetzt ins Wasser geht, ist es ein echter Genuss. In den Restaurants und Hotels herrscht eine entspanntere Atmosphäre als in der Hochsaison. Alles geht jetzt weniger hektisch zu. Der Ansturm Berliner Familien und feriengebundener Urlauber ist vorbei. Die Schule geht wieder los.

Jetzt kommen die Individual-Urlauber nach Usedom. Jene, die nicht von Ferien abhängig und nicht nur auf Strandurlaub fixiert sind. Auf der ganzen Insel freut man sich auf diese zweite Reisewelle. Alles geht jetzt ruhiger zu. Man findet wieder Zeit für ein nettes Gespräch zwischen Gast und Gastgeber. Auch in Mellenthin atmet man nach der Hochsaison durch und freut sich auf die neuen Gäste. Das Unterhaltungsangebot ist attraktiv wie gewohnt, nur das Gedrängel am Buffet und der Run auf die letzten freien Plätze im Sommergarten ist glücklicherweise vorbei.

Erholung, Ruhe, Natur und 600 Kilometer Wander- und Radwege. Das Usedomer Achterland bietet beste Voraussetzungen für den Einstieg in ein gesünderes Leben.

Gesunder Sport ohne hartes Training

Abseits der Seebäder und Flanierpromenaden kann man am Strand Usedoms auch während der Saison herrlich entspannen. Wer noch mehr Stille sucht, ist im Usedomer Achterland bestens bedient. In einer immer schnelllebigeren Zeit, die viele Menschen zunehmend stresst, ist der Wunsch nach Ruhe und Erholung allzu verständlich. Auf der anderen Seite aber tun wir damit unserer Gesundheit nicht immer nur Gutes. Denn nur im Wechsel von Erholung und Bewegung bzw. körperlicher Aktivität sehen Mediziner einen nachhaltigen Effekt für Wohlbefinden und Gesundheit. Wer jetzt ein Plädoyer für anstrengende Sportarten mit viel hartem Training befürchtet, darf beruhigt weiterlesen. Gesundheitsförderliche, sportliche Betätigung beginnt nämlich nicht erst beim Marathonlauf – im Gegenteil. Mediziner raten gerade Neueinsteigern vielmehr zu moderatem Ausdauersport. Ein Spaziergang für etwa 30 Minuten vier- bis fünfmal pro Woche reicht anfangs für erste positive Effekte aus.

Verreisen bedeutet für viele Urlaub von den lästigen Haushaltspflichten. Im Wasserschloss Mellenthin sorgen deshalb viele gute Hausgeister für die perfekte Flucht aus dem Alltag.

Ich bin ein recht ordentlicher Mensch. Nicht übertrieben ordentlich wie einige meiner Nachbarn, deren Häuser makellos und fast schon klinisch steril aussehen. Aber doch so ordentlich, dass ich nicht erst alles hastig unter die Couch kehren muss, wenn unerwartet Freunde an meiner Haustür klingeln. Dafür muss ich leider auch entsprechend oft putzen. Das gehört ganz und gar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich betrachte es eher als eine Arbeit wie Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlenflügel. Kaum ist die Dusche blitzblank, lauern kleine Kalkmonster schon wieder darauf, sich erneut auf den glänzenden Fliesen und der Glastür niederzulassen. Und ist der Teppich frisch gesaugt, fliegt garantiert mein mausernder Sittich eine Ehrenrunde oder eine angebrochene Kekspackung fällt mir aus der Hand und explodiert regelrecht auf meinem flauschigen Flokati.

Einfach mal andere machen lassen

Im Urlaub genieße ich es deshalb ganz besonders, einmal gar nichts in Puncto Putzen zu tun. Ich beziehe im Wasserschloss Mellenthin mein schönes, sauberes Zimmer und freue mich über die geschmackvolle Einrichtung und die flauschigen Handtücher im stilvollen Marmorbad. Kurz bedaure ich beim Anblick der glasklaren Duschwand den guten Geist, der morgen früh die bösen Kalkmonster bändigen und alles wieder ins Reine bringen muss. Beim Blick in den Schrank sehe ich, dass die guten Hausgeister hier im Wasserschloss auch in anderer Hinsicht auf Zack sind. Für den Wellness-Bereich steht schon eine vorgepackte Tasche mit Handtüchern bereit. Die muss ich mir nur noch schnappen, und los geht‘s mit dem Entspannen.

Hitzefrei

Es wird immer heißer. Deshalb sollte man sich öfter einmal selbst Hitzefrei verordnen und auf die luftige Insel Usedom fliehen.

Wenn früher in der Schule die Ansage Hitzefrei durch die Klassenzimmer hallte, dann wusste jeder: Jetzt ist es wirklich richtig heiß. Denn schulfrei gab es nicht so ohne weiteres. Da musste Petrus schon mächtig dem Thermometer einheizen, um den Weg ins Schwimmbad oder an den Baggersee frei zu machen.

Deutschland wird immer heißer

Am Hitzefrei hat sich bis heute nicht viel geändert. Auch nicht an seiner Seltenheit – passt es doch heute noch weniger als damals in den Arbeitsalltag der Eltern. Aber an der Häufigkeit der heißen Tage hat sich inzwischen einiges geändert. Denn es wird in Deutschland immer öfter richtig heiß. Allein im Zeitraum ab 1990 gab es die 20 wärmsten Jahre seit Wetteraufzeichnung. Zukünftig werden wir im Sommer wohl immer mehr heiße Tage mit Temperaturen über 30 Grad haben. Zudem werden die Hitzeperioden immer länger anhalten. Darin sind sich die Meteorologen einig. Das sind alles keine guten Aussichten für unsere Gesundheit. Denn die hohen Temperaturen belasten den Kreislauf und die extremen Ozon-Werte, die durch die starke Sonneneinstrahlung entstehen, Augen und Atemwege.

Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Ein Auslöser ist krankmachender Stress. Im Wasserschloss Mellenthin finden Stressgeplagte Ruhe und Erholung.

Zahl der psychischen Erkrankungen steigt rasant

Ich habe gerade gelesen, dass immer mehr Menschen an Depressionen erkranken. Das zumindest geht aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor. Demnach leiden heute bereits mehr als 320 Millionen Menschen weltweit an psychischen Erkrankungen. Bereits 2030 werden sie auf Platz 1 der häufigsten Krankheiten stehen, noch vor Krebs, sowie Herz-Kreislauf- und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Auch in Deutschland nimmt die Zahl psychischer Erkrankungen rasant zu. Depressionen sind zudem die Hauptursache für fast 10.000 Suizidfälle jährlich allein in Deutschland.
Ich finde das beängstigend. Nicht weniger erschreckt mich, dass die lebensbedrohliche Krankheit prinzipiell jeden treffen kann, in jedem Alter. Denn – so auch ein Ergebnis der Studie – nicht nur jüngere Menschen, sondern auch vor allem solche zwischen 55 und 74 Jahren, leiden überdurchschnittlich oft unter Depressionen. Das Heimtückische an dieser Krankheit ist zudem, dass sie nicht leicht zu diagnostizieren ist und überdies ganz verschiedene Ursachen haben kann.

Pilgern wird immer beliebter. Wandern sowieso. Auf Usedom kann man beides und noch viel mehr. Ruhe und Erholung finden und vielleicht sogar sich selbst entdecken.

Neue Perspektiven entdecken, die gut tun

Die meisten Bundesländer haben einen Werbeslogan. Vielleicht kennen Sie den Ihres Bundeslandes sogar? Wenn Sie aus Baden-Württemberg kommen, ist das sehr wahrscheinlich. Der Slogan „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ rangiert zumindest auf Platz 1 der Beliebtheitsskala; 70 Prozent aller Deutschen kennen ihn. Da können die Slogans der anderen Bundesländer nicht mithalten, obwohl sie auch originell klingen. So wie der für Brandenburg „Neue Perspektiven entdecken“ oder für Mecklenburg-Vorpommern „MV tut gut“.
Nun lebe ich seit vielen Jahren mit meiner Familie – sehr zufrieden übrigens – in Brandenburg. Den Brandenburger Slogan würde ich aber gern mit MV tauschen wollen. Denn neue Perspektiven habe ich eher in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt. Obwohl, der MV-Slogan passt auch. Natürlich tut Mecklenburg-Vorpommern einfach gut. Sehr gut sogar. Besonders die Ostseeinsel Usedom, wie wir aus eigener Erfahrung sagen können.

Nicht nur am Strand kann man viel für die eigene Gesundheit tun. Auch die Wälder im Usedomer Hinterland bieten beste Bedingungen für Körper und Seele.

Wohlfühloase Wald

Viele Urlauber verbinden Usedom vor allem mit Ausspannen, Erholung und Seele baumeln lassen. Gelegenheit dazu bietet sich in den zahlreichen Wohlfühloasen der Hotels auf der Insel. Gleichwohl findet Wellness auf Usedom nicht nur in geschlossenen Räumen statt. Eine große Portion Gesundheit gibt es auf der Sonneninsel für alle gratis unter freiem Himmel. Urlauber, die endlich mal wieder frei durchatmen wollen, müssen dazu noch nicht einmal einen Strandspaziergang machen. Es ist zwar richtig, dass hier die mit Brandungsaerosolen angereicherte Luft eine Wohltat für die Lunge ist. Doch auch und gerade in Usedoms Wäldern können nicht nur Großstädter ihren von Feinstaub und anderen Schadstoffen geplagten Lungen Gutes tun.
Dass Wälder Luftschadstoffe effektiv filtern können, ist seit langem bekannt. Dass in Wäldern, vor allem mit vielen Buchen, die Sauerstoffkonzentration am höchsten ist, sowieso. Von immer größerer Bedeutung hingegen wird, dass Wälder auch einen positiven Effekt auf die Psyche und seelische Verfassung haben. Längst ist der Wald als Heiler von physischen und psychischen Leiden auch in den Mittelpunkt zahlreicher Studien gerückt. So zeigen aktuelle Untersuchungen beispielsweise, dass ausgiebige, genussvolle Waldspaziergänge nicht nur effektiv zu hohen Blutdruck senken, sondern auch körpereigene Killerzellen gegen Krebs aktivieren können.

In Großstädten wird gute Luft immer rarer. Auf Usedom kann man wieder frei durchatmen sowie Körper und Seele gleichermaßen viel Gutes tun.

Flucht vor großer Hitze

Hilfe, ich habe einen Ohrwurm: „Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft, so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft ...“ Warum nur fällt mir der Refrain des Liedes ausgerechnet jetzt ein? Weil ich als Berliner die inoffizielle Hymne meiner Stadt mag? Oder liegt es daran, dass ich mich eben an meinen Besuch der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne erinnerte? Traditionell spielen sie dieses bekannte Operetten-Lied von Paul Lincke ja immer am Ende des Saisonabschlusskonzerts in der Waldbühne ... Gut möglich, doch das Konzert liegt schon einige Zeit zurück. Darüber hinaus befinde ich mich nicht in der Waldbühne, ja noch nicht einmal in Berlin. Stattdessen liege ich in der Sonne, an einem kleinen Strand am Achterwasser auf der Halbinsel Cosim und lasse es mir gutgehen. Gestern um diese Zeit wussten wir noch nicht einmal, dass wir heute auf Usedom sein würden. Es war eine ganz spontane Idee, geboren aus einer Laune heraus. Eigentlich wollten wir nur der Hitze entfliehen. Während Berlin jetzt bei brütend-heißen 35 Grad im Schatten schwitzt, ist es hier mit 27 Grad angenehm warm. Selbst die Wanderung vom Wasserschloss Mellenthin durchs Mellenthiner Os, vorbei am Balmer See und weiter zur Halbinsel Cosim war keine allzu schweißtreibende Angelegenheit.

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
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Täglich ab 11 Uhr geöffnet.
4.November-31.Dezember täglich ab 12 Uhr geöffnet.
 
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