Blogbeiträge

Die Insel Usedom ist ein Paradies für Radfahrer und Genießer. Am besten kombiniert man beides auf Wasserschloss Mellenthin im Herzen des Usedomer Achterlands.

Radfahrerinnerungen aus Kindertagen

Wenn wir irgendetwas Positives mit Corona verknüpfen müssten, dann vielleicht unser neues Hobby Rad fahren. Neu insofern, als dass wir uns vor gut einem Jahr nicht gerade zu den leidenschaftlichen Radlern zählten. Im Gegenteil. Seit Schultagen waren wir kaum mehr geradelt. Und selbst damals gehörte es nicht unbedingt zu unseren Lieblings-Freizeitbeschäftigungen. Es war vielmehr die einzige, auf jeden Fall aber schnellste Möglichkeit zur Schule zu kommen.

Wer Kaffee mag, wird die hauseigene Rösterei im Wasserschloss Mellenthin lieben. Hier verleiht ein Trommelröster Sorten aus aller Welt ihr besonderes Aroma.

Was caffè, café und Kaffee ausmacht

Wie die meisten Nordeuropäer, haben mich Filterkaffee vom Discounter und Nescafé Jahrzehnte lang als Koffein-Kick durchs Leben begleitet. Später reihten sich mit Kaffee gefüllte Pads sowie Kapseln aus Plastik und Aluminium mit in den Reigen meines Kaffeegenusses ein. Ich fand alles toll – jedes zu seiner Zeit. Doch was ich nie wirklich kennen lernte, war exzellenter Kaffee, wie ihn beispielsweise die Italiener als caffè oder die Südamerikaner als Café schätzen. Ich hielt die Liebe der Italiener für ihren Espresso und ihr Ritual bei der Zubereitung für albernes Getue. Auch die besonderen Bohnen aus Spitzenlagen und die Lobeshymnen auf aufwändige Röstverfahren waren in meinen Augen simple Preistreiberei. Worin ich mich aber ganz besonders irrte, war, dass ich gar nicht erkennen würde, ob ein Kaffee gut wäre oder nicht. Da täuschte ich mich gewaltig, wie ich bei meiner ersten Tasse Kaffee in Spitzenqualität bei einem Urlaub auf Usedom im Wasserschloss Mellenthin feststellen konnte.

Der Sommer ist da! Und mit ihm endlich auch wieder das tolle Erlebnis, gleich morgens mit einem schönen Frühstück im Freien in den Urlaubstag zu starten.

Inzidenz fällt, Temperatur steigt

Es war eine Ewigkeit lang kalt. Jedenfalls kam es mir so vor. Nicht nur die Corona-Einschränkungen drückten den Frühling über aufs Gemüt, sondern auch noch das viel zu kühle Wetter für diese Jahreszeit. Doch seit Anfang Juni ist alles anders. Die Neuinfektionen sinken rasant, die Inzidenz liegt bei unter 20. Die Temperaturen hingegen steigen stetig, die Sonnenstunden auch. Fast scheint es, als hätten Sommer und Corona die Plätze getauscht und noch gute Laune und Urlaubsträume als Entschädigung mit drauf gepackt. Ehe es sich das Wetter und das Virus wieder anders überlegen, packe ich schnell ein paar Sommersachen ein und mache mich auf den Weg nach Usedom, meiner ganz persönlichen Wohlfühl-Insel.

Die Ostseeinsel Usedom begeistert nicht nur Sonnenanbeter und Badelustige. Auch Aktiv-Urlauber und Biker kommen im Usedomer Achterland voll auf ihre Kosten.

Lockdown und kühler Frühling

Endlich Sommer. Dieser kalte Frühling ließ ja nun wirklich nicht gerade die Herzen von Motorradfahrern höher schlagen. Zeigte sich die Sonne doch einmal, war es dann so kühl, dass einem die Lust auf eine Tour schnell wieder vermiest wurde. Vor allem auf eine längere. So fiel der Saison-Auftakt mit anderen Bikerfreunden auf die Ostseeinsel Usedom dieses Jahr nicht nur wetterbedingt aus. Verschmerzbar, denn während des Corona-bedingten Lockdowns war die Insel Usedom ohnehin im Frühling für Urlauber und Tagesbesucher gesperrt.

Das Usedomer Achterland ist nicht nur ein Kleinod für Naturliebhaber und Ruhesuchende. Im Wasserschloss Mellenthin kommen auch Genießer auf ihre Kosten.

Usedom begeistert

Es gibt viele gute Gründe, die für einen Urlaub auf der Insel Usedom sprechen. Der mit 42 Kilometern längste Sandstrand Deutschlands und die glasklare Ostsee begeistern nicht nur Badelustige im Sommer, sondern auch Spaziergänger im Herbst und Winter.
Gleiches gilt für die mit gut 12 Kilometern längste Seebäderpromenade Europas zwischen Bansin und dem polnischen Swinemünde. Auf dieser finden sich nicht nur zahlreiche Geschäfte, Hotels und Restaurants, sondern auch eine nahezu lückenlose Bäderarchitektur, die es sonst nur noch selten zu sehen gibt. Hier lässt es sich auch heute noch vorzüglich flanieren.
Doch auch das idyllische Usedomer Hinterland kann mit einigen Attraktionen und Superlativen glänzen. Hier befinden sich nicht nur die meisten der 14 Naturschutzgebiete der Insel – die höchste Dichte übrigens in ganz Deutschland. Auch das Usedomer Achterwasser, zahlreiche Binnenseen und ausgedehnte Wälder locken immer mehr Urlauber an zum aktiven Erholen, Genießen, Entschleunigen und neue Kraft tanken. Wer hier fernab von Menschenansammlungen und Hotspots Ruhe und Erholung sucht, wird mit Sicherheit fündig – nicht nur zu Corona-Zeiten.

Der Usedomer See direkt hinter Usedom-Stadt ist eine Bucht des Stettiner Haffs. Um ihn zu umrunden, muss man übers Wasser. Ein rudernder Fährmann hilft dabei.

Erlebnis Usedomer See

Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Umrundung des Usedomer Sees. Er liegt im Südwesten der Insel direkt bei der Stadt Usedom. Von unserem Urlaubsdomizil aus, dem Wasserschloss Mellenthin, ist er in einer Viertelstunde mit dem Auto zu erreichen. Interessant dabei ist, dass er eigentlich gar kein See ist. Genau genommen ist er eine Ausbuchtung des Stettiner Haffs und deshalb auch an einer Stelle zum Haff hin offen. Genau das macht den Reiz unserer Tour aus. Denn dort, wo der Usedomer See ins Haff übergeht, sorgt ein netter Fährmann dafür, dass man trockenen Fußes von Ost- nach Westklüne kommt. Seine Fähre ist ein hölzernes Ruderboot, das im Laufe vieler Jahre schon mancher Welle getrotzt hat. Doch dazu später mehr. Erst heißt es bis dahin Strecke machen, per Rad oder zu Fuß.

Usedoms größte Stadt teilt sich mit der Insel nicht nur den Namen. Sie ist auch ebenso sehenswert. Alter Stadtkern und moderner Hafen laden zu einem Bummel ein.

Landstadt Usedom

Die Stadt Usedom kennen viele Besucher der gleichnamigen Ostseeinsel nur vom Durchfahren. Auch uns ging es früher so, weil wir immer so schnell wie möglich in unser Hotel wollten. Zeit ist im Urlaub schließlich ein kostbares Gut und der kilometerlange Sandstrand eines der Highlights der Sonneninsel. Dass dies auf Dauer langweilig ist und schon gar nicht das Nonplusultra für Entdeckungsfreudige, lernten wir schnell. Inzwischen verbringen wir unseren Urlaub viel lieber im abwechslungsreichen Achterland im schönen Örtchen Mellenthin und starten von dort zu erlebnisreichen Wanderungen und Touren. Vom Wasserschloss Mellenthin aus erreicht man Usedoms charmante Landstadt mit dem Auto in nicht mal einer Viertelstunde.

Abstand halten, volle, enge Räume meiden – ganz wichtig in Corona-Zeiten. Hohe Gewölbe sowie viel Platz auf Wasserschloss Mellenthin helfen den Gästen dabei.

Schutz für sich und andere

Es ist nicht einfach, in Corona-Zeiten den Kopf frei zu bekommen. Doch irgendwann muss man einfach mal ausspannen und heraus aus dem täglichen Einerlei. Mir jedenfalls geht das so. Die Frage ist nur, wo kann man im Urlaub gut Abstand halten und sich vielleicht sogar weniger Belastung aussetzen als in der vollen heimatlichen Stadt. In den üblichen Hotspots mit vielen feierbereiten Menschen auf keinen Fall. Doch dort, wo die Rate noch niedrig, die Natur weit und die Räumlichkeiten groß sind, bietet sich eine Auszeit jetzt an. Vorausgesetzt, man ist vernünftig und beachtet alle Regeln zum Schutz für sich und andere. Denn niedrige Zahlen haben selbstverständlich auch ihren Grund.

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Täglich ab 12 Uhr geöffnet


 
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.