Mit dem Motorrad Usedom entdecken

Nördlich von Berlin führt eine Tour über beschauliche Landstraßen und durch kleine Örtchen direkt zum idyllischen Wasserschloss Mellenthin mitten auf Usedom.

Statt Alpen auch mal Ostsee

Kurven, Kurven, Kurven ... Für Motorradfahrer gibt es nichts Schöneres. Stimmt, aber nicht immer. Manchmal steht einem einfach nur der Sinn nach entspanntem Cruisen. Stressfrei herrliche Alleenstraßen entlangfahren, bei mäßigem Tempo Sonne und Wind genießen, entspannt am Ziel ankommen, Helm und schwere Klamotten ausziehen, anschließend ein kühles Helles … Auch das ist Genuss pur. Denn in der Abwechslung liegt die Würze. Wer bereits die deutschen Gebirge erkundet hat, sollte unbedingt auch einmal an die Küste fahren. Idealerweise an die Ostsee, am besten auf eine Insel, die problemlos und ohne Fähre zu erreichen ist. Wie wäre es mit der Sonneninsel Usedom?

Prima Klima und viel Sonne

Deutschlands beliebteste Ostseeinsel wird nicht ohne Grund Sonneninsel genannt. Mit annähernd 2000 Sonnenstunden pro Jahr scheint die Sonne hier häufiger als in jeder anderen Gegend Deutschlands. Neben 14 Naturschutzgebieten, einem 42 Kilometer langen Sandstrand sowie der längsten Seebäder-Promenade Europas glänzt Usedom auch ganz besonders durch sein beschauliches Achterland. Sehr abwechslungsreich ist die Anreise über den Norden Berlins. Wer je die B109 aus Berlin heraus über Wandlitz, Templin und Prenzlau Richtung Pasewalk und Anklam entlang gecruised ist, weiß, wovon ich spreche. Schattige Waldgebiete wechseln sich mit prächtigen Alleen und beschaulichen Orten ab. Stau gibt es auf dieser Strecke nie, höchstens eine kurze Bummelfahrt, wenn ein Traktor seine Heuballen zur Scheune fährt.

Maritimes Flair ab Anklam

Usedom ist über zwei Brücken mit dem Festland verbunden. Landschaftlich am schönsten ist die Anreise über das Peenetal und die Zecheriner Brücke. Schon kurz vor der Brücke führt die Straße mitten durch eine bizarre Boddenlandschaft mit schwarzen Baumresten und brütenden Vögeln. Die ersten Möwen ziehen am Himmel ihre Kreise. Auch der seltene Seeadler hat hier am Peenestrom sein Revier. Durch die Stadt Usedom, dem größten Ort der Insel mit seiner mittelalterlichen Wehranlage und dem Anklamer Tor, geht es weiter Richtung Mittelpunkt der Insel, zum beschaulichen Örtchen Mellenthin.

Ankommen, absteigen und dann ein Mellenthiner Hell

Mellenthin ist ein altes Gutsdorf, das fast noch im Dornröschenschlaf zu liegen scheint. Eine sehenswerte alte Backsteinkirche, eine fast 700 Jahre alte Eiche davor sowie Störche auf den Dächern an der Dorfstraße bilden den fast schon kitschig schönen Rahmen für die eigentliche Attraktion, das Wasserschloss Mellenthin. Das altehrwürdige Renaissance-Schloss aus dem 16. Jahrhundert beherbergt heute ein Wohlfühlhotel mit eigener Brauerei, Destillerie und Kaffeerösterei. Der hoteleigene Parkplatz ist kostenfrei, sicher und wurde gerade neu gepflastert. Wer sich trotzdem um sein Motorrad sorgt, fragt kurz beim Schlossherrn Jan Fidora nach, ob noch ein Plätzchen hinter dem Schlosszaun frei ist. Anschließend heißt es dann nur noch Motorrad-Klamotten aus, etwas Bequemes an und ab in den idyllischen Schlosshof zu einem herrlich kühlen Mellenthiner Hell. Oder auch ein Mellenthiner Dunkel, ein Weizen, eine Tasse Schloss-Kaffee – Hauptsache, einfach entspannen!

Auch Biker sind herzlich willkommen im Wasserschloss Mellenthin
Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Januar- 9.April Täglich ab 12 Uhr geöffnet.
Ab 10.April Täglich ab 11 Uhr geöffnet.

 
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