Was im Urlaub gegen Wespen hilft

Wespen sind nützlich, im Prinzip harmlos, jedoch zu Dutzenden nervig. Wie man sie gekonnt in Grenzen hält, beweist das Wasserschloss Mellenthin auf Usedom.

Milder Winter und frostfreier Frühling

Im Augenblick ist gerade Hochsaison. Nicht nur für eine Vielzahl an Obstsorten, sondern auch für Wespen. Zu Dutzenden umschwirren sie die schön gedeckte Kaffeetafel ebenso wie die Bratwurst oder den Kartoffelsalat auf dem Grillbuffet. Sie sind schon echte Plagegeister, die kleinen Summer mit der Wespentaille. Jedes Jahr scheinen sie mehr zu werden. In diesem Jahr ist das tatsächlich der Fall. Denn der Winter war mild, der Frühling ohne nennenswerte Fröste. Selbst die Schafskälte im Juni blieb aus. So hatten die Wespenköniginnen ideale Bedingungen, um in Ruhe ihre Nester zu bauen und ihren Nachwuchs zu füttern.

Nützliche Wespe mit kurzem Leben

Genau wie die Biene, ist auch die Wespe sehr wichtig für unser Ökosystem. Da sie sich von Obst und dem Saft und Nektar vieler Pflanzen ernährt, trägt sie zur Bestäubung der Blüten vieler Obstarten bei und sichert somit die Ernte. Und was meist nur Wespenkenner wissen: Die kleinen gelb-schwarz gestreiften Hautflügler vertilgen mit Hochgenuss Mücken und Läuse. So erhalten sie nicht nur das biologische Gleichgewicht im Garten, sondern halten uns auch die Mückenplage vom Hals. Wespen haben allerdings ein kurzes Leben. Die meisten von ihnen existieren nur wenige Monate. Nur die Königinnen, die im Spätsommer schlüpfen, überleben den Winter, sofern sie frostfreie Orte wie Mauerritzen, Holzstapel oder Dachböden als Unterschlupf finden.

Was Wespen lieben und hassen

Wespen sind vielseitig, wenn es um ihre Nahrung geht. Sie fallen über alles her, was sich ihnen auf unseren gedeckten Tischen bietet. Vom Grillfleisch über Pflaumenkuchen bis hin zum Bierglas – nichts ist vor ihnen sicher. Da sie sich auch in der Natur sowohl von süßem Obst als auch von Fliegen und Mücken ernähren, freuen sie sich auch bei unseren Kaffeetafeln und Grillbuffets über die große Auswahl. Mit ihren Mundwerkzeugen schnippeln sie winzige Stückchen aus dem Grillfleisch oder der Bratwurst heraus und verfüttern es an ihren Nachwuchs. Erst wenn dieser ausreichend versorgt ist, schalten sie um auf Süßes wie Kuchen, Eis oder Softdrinks. Auch Bier gehört zu ihren Favoriten. Sie lieben vor allem die darin enthaltene Hefe. Der Alkoholgehalt hingegen macht ihnen kaum etwas aus. Sie nehmen nur winzige Mengen an Flüssigkeit auf. Betrunken werden sie davon also nicht.
Eines mögen Wespen jedoch überhaupt nicht: den Geruch von geröstetem Kaffee. Was wir als aromatisch empfinden, stößt sie ab und vertreibt sie effektiv. Auch der Duft von Kräutern wie Basilikum ist ihnen ein Graus. Genauso verhält es sich mit Lavendel.

Mit Kaffeeduft, Lavendel und Kräutern gegen Wespen

Im Wasserschloss Mellenthin auf Usedom herrschen beste Voraussetzungen, um die kleinen Plagegeister in die Schranken zu weisen. Zum einen sorgt die hauseigene Kaffeerösterei mit ihrem Duft dafür, dass die Gäste verwöhnt, Wespen jedoch abgeschreckt werden. Zum anderen sind die Beete im idyllischen Schlosshof, um die sich die Tische und Strandkörbe gruppieren, mit Lavendel bepflanzt. Darüber hinaus verfügt das Wasserschloss Mellenthin über einen eigenen Kräutergarten. In ihm werden neben dem von Wespen so gehassten Basilikum auch Rosmarin, Thymian und eine Vielzahl weiterer Kräuter für die schlosseigene Destillation von Likören und Geistern angebaut.
Wenn dann trotz allem doch einmal eine Wespe auf der leckeren Schlosstorte aus der hauseigenen Konditorei landen sollte: einfach sanft wegschieben. Berührung mag sie nämlich auch nicht. Und einfach immer daran denken: Wespen sind harmloser als man glaubt und kein Grund für Hysterie. Sie wollen eigentlich auch nur das Eine: ein winziges Stück vom großen Kuchen.

Den Sommer ungestört genießen im Wasserschloss Mellenthin
Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
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Januar- 9.April Täglich ab 12 Uhr geöffnet.
Ab 10.April Täglich ab 11 Uhr geöffnet.

 
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