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Das Wasserschloss Mellenthin auf Usedom steht für leckeres Essen und bunte Themenabende. Neben eigenem Kaffee und Bier begeistert es auch mit edlen Schnäpsen.

Bunte Themenabende

Dass Gäste im Wasserschloss Mellenthin mitten im Herzen der Ostseeinsel Usedom richtig schlemmen können, dürfte sich herumgesprochen haben. Nicht nur in der Saison locken die opulenten Themenbuffets mit Musik und bester Unterhaltung Gäste von weit her auf die Sonneninsel. Auch uns zieht das Mittelalterliche Ritterbuffet sowie das Pommern- oder Schlemmerbuffet im Wasserschloss Mellenthin magisch an, während Kinder mit ihren Eltern vor allem vom Piraten-Spektakel begeistert sind.

Kinder langweilen sich oft abends im Urlaub. Ganz anders im Wasserschloss Mellenthin. Hier haben sie beim Piratenabend ganz viel Spaß. Und ihre Eltern auch.

Nicht einmal tagsüber ist es im Urlaub leicht, Kinder bei Laune zu halten. Sie brauchen Beschäftigung und Aufmerksamkeit. Im besten Fall herrscht am Urlaubsort Strandwetter. Dann können sie den ganzen Tag Sandburgen bauen, planschen oder schwimmen. Ist das Wetter wechselhaft, gelingt es den Eltern vielleicht noch, sie mit Minigolf in den Bann zu schlagen. Oder man kann versuchen, sie auf einer Radtour auszupowern. Schwieriger wird es dann am Abend. Und zwar bei jedem Wetter. Denn entspannt in einem Restaurant sitzen und das Essen genießen, ist für die Eltern zwar das Größte, für die Kleinen jedoch das Schlimmste.

Jazz ist aus der Musik nicht wegzudenken. Größen wie Duke Ellington prägten ihn. Eine Band aus Leipzig spielt ihn stilecht im Wasserschloss Mellenthin.

Jazz ist eine ganz besondere Form der Musik. Die einen lieben ihn, die anderen finden ihn ungewohnt. Dabei gibt es Jazz inzwischen schon eine ganze Weile. Auch in Deutschland. Seinen Siegeszug trat er allerdings in den USA an. Erst Ende der 1920er Jahre gelangte er nach Europa.

Die Geburt des Jazz in den Südstaaten

Die Wurzeln des Jazz liegen in der Marschmusik. Ende des 19. Jahrhunderts war diese in den Südstaaten der USA bei weißen und schwarzen Einwohnern gleichermaßen beliebt. Zu Feierlichkeiten, an Festtagen und bei besonderen Anlässen zogen Musiker in Gruppen durch die Straßen von New Orleans und Memphis und spielten selbst erdachte Kompositionen. In diese Marschmusik – so genannt, weil die Bands marschierten – mischten sich auch afrikanische Klänge. Denn die Vorfahren vieler Musiker waren afrikanischer Abstammung. Anfänglich war Jazz die Musik der armen Leute. Gespielt wurde er meist in schäbigen Lokalen und in ärmlichen Vierteln. Doch schon bald verbreiteten sich die pulsierenden Rhythmen wie ein Lauffeuer. Um 1915 herum nannten sich die ersten Musikgruppen Jazz-Bands. Ihre Musik war genauso, wie die Übersetzung des Begriffs aus dem amerikanischen Englisch: wild und schwungvoll.

Riesige Augen, langer Hals und flauschiger Körper: Bei einem Ausflug von Mellenthin nach Pudagla warten neugierige Straußenvögel auf interessierte Wanderer.

Rund um das Wasserschloss Mellenthin im Usedomer Achterland ist die Natur noch ursprünglich. Hier leben mächtige Greifvögel ebenso wie Kraniche, Reiher und zahlreiche Entenarten. Bei einer Wanderung oder Fahrradtour trifft man regelmäßig auf Gänse, Kormorane und Höckerschwäne. Was uns allerdings bei einem Abstecher auf dem Weg von Mellenthin zum Konker Berg neugierig aus riesigen Augen mit langen Wimpern entgegenblickte, war kein heimischer Vogel.

Von Mellenthin über Neppermin zum Teufelsstein

An diesem Morgen sollte uns eine schöne Wanderung eigentlich vom Wasserschloss Mellenthin über die Seepromenade von Neppermin bis zum Sandstrand am Konker Berg führen. Zurück wollten wir noch einen Abstecher zur Bockwindmühle in Pudagla machen. Das Wetter war ideal für eine längere Wanderung. Der erste Teil der Strecke führte auf schattigen Waldwegen bis zum Achterwasser bei Neppermin. Dort bot ein hölzerner Beobachtungsturm an der kleinen Uferpromenade einen tollen Blick auf das Haff und die gegenüberliegenden Vogelinseln Böhmke und Werder. Folgt man der Verlängerung der Promenade, gelangt man auf einem abwechslungsreichen Weg immer am Haff entlang bis zum Teufelsstein. Dieser liegt vor dem Konker Berg bei Pudagla im Achterwasser. Der kleine Sandstrand war noch menschenleer. Wir nutzten die Gelegenheit und sprangen in die erfrischenden Fluten.

In diesem Jahr blühen die Rosen ganz besonders prächtig. Zusammen mit Lavendel sind sie im Wasserschloss Mellenthin ein unschlagbares Farb- und Duft-Erlebnis.

Damit Rosen schön und reichlich blühen, brauchen sie vor allem eines: Sonne. Egal, welche Rosenart, alle lieben ein beschienenes Plätzchen. Besonders gut gedeihen sie in Beeten, die nach Süden ausgerichtet sind. Ihrem Beetgefährten, dem Lavendel, geht es nicht anders. Auch er liebt einen Platz an der Sonne. Aus diesem Grund haben die Gärtner des Wasserschlosses Mellenthin auf Usedom beiden einen ganz prominenten Platz mitten auf dem Schlosshof reserviert. Mit sichtbarem Erfolg. Eine wahre Flut aus zart rosa Blüten eifert jetzt im August mit üppigem Lavendel um die Gunst der Besucher des Wasserschlosses.

Dorfkirchen sagen viel über ihren Heimatort aus. Sie sind Mittelpunkt und Zeitzeugen. Auch die Dorfkirche Mellenthin hat einiges über den Ort zu berichten.

Dorfkirchen sind meist die ältesten Bauten, die von der Besiedlung einer Landschaft zeugen. Vielleicht üben sie deshalb auch eine so große Faszination auf uns aus. Es ist, als wären sie immer schon da gewesen. Rund um sie herum entstanden zwar neue Häuser, moderne Straßen und oft auch andere Lebensweisen. Doch sie scheinen dem Lauf der Jahrhunderte zu trotzen und zu sagen: Seht her, so war es früher hier. Besonders ehrfürchtig betrachtet man deshalb solche, die scheinbar immer noch in ihr früheres, historisches Umfeld eingebettet sind. So wie die Dorfkirche in Mellenthin.

Wer im Wasserschloss Mellenthin übernachtet, kann ganz in der Nähe bestes Segelvergnügen genießen. Auf einem Topsegelschoner geht es den herrlichen Bodden entlang.

Wenn weiße Segel am Horizont leuchten, wünscht man sich sofort, an Bord zu sein. Kaum ein anderer Anblick ist so eng verbunden mit Freiheit, Abenteuer und Entdeckerfreude. Selbst jene, die keine passionierten Segler sind, wünschen sich, wenigstens einmal in die Sonne zu segeln. Im Achterwasser auf Usedom erfüllt ein 45 Meter langes Segelschiff mehrmals die Woche diesen Wunsch.

Segeln in ruhigen Gewässern

Die Ostsee gilt als eines der besten Segelreviere der Welt. Das liegt zum einen an ihren guten Windverhältnissen. Zum anderen reizt Segler hier ganz besonders die vielfältige Küstenlandschaft. Davon bietet die Ostsee jede Menge. Besonders hoch im Kurs stehen ihre Inseln. Denn neben versteckten Buchten und hübschen Häfen erwartet Genuss-Segler hier ruhigeres und entspannteres Fahrwasser als auf der offenen See. Hier kann die Insel Usedom mit besten Bedingungen punkten. Denn ihr rückwärtiges Achterwasser beschützt Boot und Mannschaft vor allzu rauen Winden. Besonders für Segel-Neulinge, die sich probehalber gern einmal den Wind um die Nase wehen lassen wollen, ist es ein kleines Paradies.

Uralte Bäume mit dicken Stämmen und knorrigen Ästen entdeckt man auf Usedom an den ungewöhnlichsten Orten. Ein besonders schöner steht bei der Kirche Mellenthin.

Bäume und Menschen verbindet seit Urzeiten ein ganz besonderes Band. Besonders alte Bäume mit ihren dicken Stämmen und bizarren Ästen haben es uns angetan. Seit dem Altertum stehen sie für Kraft und Weisheit. Unter ihnen entstanden früher heilige Stätten und magische Orte. Sie boten Schutz und ließen die Menschen unter ihren raschelnden Zweigen von besseren Zeiten träumen.

Die Magie alter Bäume

Vieles von dem ist auch heute noch so. Mächtige Bäume sind immer noch ein Symbol für Schutz. Im Sommer breitet man seine Decke in ihrem Schatten aus, um sich vor der Sonne zu schützen. Wenn es regnet, blitzt und donnert, sucht man dort reflexartig Zuflucht – auch wenn das bei Unwetter gar keine gute Idee ist. Beharrlich hält sich auch der Gedanke, dass Bäume mystische Wesen sind. Viele schnitzen Botschaften in ihre Rinde und hoffen auf ewige Erinnerung. Manche umarmen sie oder kehren immer wieder zu ihrem Lieblingsbaum zurück. Bäume sind oft fest verknüpft mit unserem Leben.

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
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Täglich ab 11 Uhr geöffnet.
4.November-31.Dezember täglich ab 12 Uhr geöffnet.
 
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