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Das Parktheater Edelbruch führt im Wasserschloss Mellenthin klassische Märchen der Brüder Grimm auf. Mit erfrischend neuen Interpretationen begeistert es Jung und Alt.

Was haben die Märchen Der Froschkönig, Die Bremer Stadtmusikanten, Frau Holle und Vom Fischer und seiner Frau gemeinsam? Na klar, sie sind weltberühmt und stammen alle aus der Feder der Brüder Grimm. Doch nicht nur das. Sie geben sich auch ein Stelldichein im Wasserschloss Mellenthin.

Das Parktheater EDELBRUCH gastiert auch 2018 wieder von Mitte Juli bis Mitte August im Wasserschloss Mellenthin und erweckt an diesem zauberhaften Ort bekannte Märchen zu neuem Leben. Dabei werden die Geschichten erfrischend neu von Kristin Giertler und Thomas Kornmann in eigenen Textfassungen erzählt – ein herrlicher Spaß für die ganze Familie.

Die Spieldauer je Märchen beträgt ca. 30 Minuten. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person.

Parktheater Edelbruch

Für viele Urlauber bedeutet Usedom Sommer, Strand und Meer. Für uns heißt Usedom auch Achterland, aktive Erholung, Genuss, Ruhe und bloß keine Hektik oder Trubel.

Am liebsten an die Ostsee

Der Sommer steht vor der Tür und damit für viele die schönste Zeit des Jahres. Neben der Frage, wie wohl der Sommer wettertechnisch wird, geht es aber in Gesprächen auch darum, wo es denn hingehen soll. Einige quälen sich regelrecht zur passenden Urlaubsdestination. Für andere hingegen ist die Sache glasklar: Im Winter geht es in die Berge, im Sommer an die Küste. Ganz hoch im Kurs stehen dabei Mecklenburg-Vorpommern und die Ostseeinsel Usedom.

Von Mellenthin aus ist man im Nu beim Lieper Winkel. Wer alte Fischerkaten, unberührte Natur und Räucherfisch liebt, ist im kleinen Örtchen Rankwitz genau richtig.

Mellenthin ist der ideale Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Lieper Winkel. Hier kann man herrlich wandern, entspannt Rad fahren und wunderbar entschleunigen. Sieben beschauliche Orte gehören zu der kleinen Gemeinde im Achterland. Der Hauptort Rankwitz lockt mit seinem idyllischen Hafen und der beliebten Fischräucherei.
Alles im Lieper Winkel ist Natur pur. Zwischen malerische Felder kuscheln sich bezaubernde kleine Orte mit historischen Fischerhäusern. Viele davon sind reetgedeckt. Doch nicht nur diese. Auch die Dächer der neugebauten Eigenheime und Ferienhäuser sind oft mit diesem Naturmaterial eingedeckt und fügen sich prächtig ins Landschaftsbild. So auch in Rankwitz. Zudem birgt der kleine Hafen des Ortes noch einen ganz besonderen Schatz: Hier wird noch traditionell Fisch geräuchert.

Eine malerische Baumallee führt zum Wasserschloss Mellenthin. Uralte Eichen schmücken den Schlosspark. Noch älter geht es gleich um die Ecke zu. Die Suckower Eiche hat bisher das längste Stehvermögen.

Wer kennt es nicht, das Lied der Puhdys: Alt wie ein Baum, mit einer Krone, die weit, weit, weit über Felder zeigt, mit Wurzeln, die nie ein Sturm bezwingt … Alte Bäume haben etwas Magisches. Sie flößen Ehrfurcht ein und verströmen majestätische Ruhe. Sie können zehnmal so alt werden wie Menschen und trotzen dennoch allen Naturgewalten. Eine Tour zu den schönsten und ältesten Bäumen der Insel Usedom ist eine ganz besondere Erfahrung.

Uralter Baumbestand in Mellenthin

Am besten startet man von der Inselmitte aus. Im Ort Mellenthin findet man gleich mehrere Prachtexemplare. Auf dem Friedhof im Ortszentrum steht eine uralte Eiche. Ihr Stamm ist unglaublich dick und ihre Äste recken sich 22 Meter in den Himmel. 670 Jahre steht sie nun schon an dieser Stelle, seit dem Spätmittelalter. Und immer noch ist sie voller Leben. Respektvoll betrachte ich sie. Unglaublich, was sie schon alles erlebt hat. Als sie ein kleiner Spross war, sang man unter den Kronen ihrer Vorfahren noch Minnelieder im Heiligen Römischen Reich. Sie war schon ein erwachsener Baum beim ersten Spatenstich zum Bau des Wasserschlosses Mellenthin.

Wenn es das Usedomer Wetter mal nicht so gut mit einem meint, liegen die Tropen nicht weit entfernt. Auf der Schmetterlingsfarm in Trassenheide ist immer Sommer.

Heute bläst auf Usedom ein kühler Wind. Schon morgens auf dem Weg zum Frühstück im Wasserschloss Mellenthin ziehen wir fröstelnd die Schultern hoch und huschen schnell wieder ins Warme. Gestern noch brannte die Sonne vom Himmel und so manch einer floh japsend in den Schatten. Wie Petrus es auch anstellt, er kann es einem eben nie recht machen.
Während wir unser Frühstücksbrötchen mit schlosseigener Marmelade bestreichen und heißen, köstlich duftenden Kaffee aus der hoteleigenen Rösterei trinken, überlegen wir, wo es wohl jetzt am wärmsten auf Usedom ist. Uns fällt der Flyer einer Schmetterlingsfarm ein, der an der Rezeption ausliegt. Tropische Temperaturen, bunte Falter, prächtige Orchideen – genau das Richtige für kühle Tage.

Fans der kleinen weißen Bälle kommen auf Usedom voll auf ihre Kosten. Wer die kleine Variante liebt, wird vom Abenteuer-Minigolf in Trassenheide begeistert sein.

Usedom ist ein Paradies für Golfer – und zwar für die Liebhaber beider Varianten. Wer gern im großen Stil die weiße Kugel schlägt, findet auf den beiden idyllisch gelegenen Golfanlagen am Balmer See oder in Korswandt seine Erfüllung. Wer jedoch schon seit Kindertagen dem Minigolf verfallen ist und noch heute an keiner Anlage vorbeikommt, der wird vom Abenteuer-Minigolf in Trassenheide hellauf begeistert sein. Auch wenn er glaubt, bereits die besten Anlagen zu kennen.

Minigolf seit Kindertagen

In jedem Urlaub müssen wir mindestens einmal Minigolf spielen. Das gehört für uns einfach dazu. Wir sind beide wirklich keine Könner, haben aber immer echten Spaß dabei. Wichtig sind uns originelle Plätze mit ungewöhnlichen Herausforderungen. Auch wenn wir den Ball manchmal nur mit höchster Anstrengung und beim siebten Schlag ins Loch bugsieren, freuen wir uns wie die Schneekönige, wenn eine Anlage Überraschungen für uns bereithält. Auf Usedom gibt es etliche Minigolf-Plätze, von denen wir in 20 Jahren Urlaub auch viele ausprobiert haben. Jetzt jedoch haben wir endlich unsere persönliche Lieblingsanlage gefunden. Sie nennt sich Piraten der Ostsee und befindet sich in Trassenheide, nur 30 Kilometer von unserem Stammhotel Wasserschloss Mellenthin entfernt.

Das womöglich skurrilste Museum Usedoms ist das verrückte Bügeleisenhaus. Hier finden sich etwa 3000 der schweren und doch filigranen Exponate.

Ein Museumsbesuch – nicht nur bei Regenwetter

Die zweitgrößte Insel Deutschlands ist für viele Ostsee-Fans einfach das Größte. Das zeigt sich in den Übernachtungszahlen. Mit über fünf Millionen gewerblicher Übernachtungen jedes Jahr liegt Usedom klar vor dem größeren Inselnachbarn Rügen. Das liegt aber nicht nur an den vielen Sonnenstunden und dem herrlichen Sandstrand. Usedom bietet zudem beste Bedingungen für Menschen, die sich aktiv erholen wollen. So haben die ausgeschilderten Wanderwege eine Länge von 400 Kilometern. Das Radwandernetz, das natürlich auch Fußgänger nutzen dürfen, ist noch einmal mehr fast 200 Kilometer lang. Das lockt Aktiv‐Urlauber nicht nur in den Sommermonaten, sondern gerade auch in der Nebensaison an. Als begeisterte Wanderer schätzen wir natürlich besonders die Jahreszeiten, in denen nicht so viel los ist.

Nicht nur Bernstein kann man auf Usedom finden. In der Naturerlebniswelt begibt man sich auf eine erlebnisreiche Reise durch 500 Millionen Jahre Naturgeschichte.

Sich wie Edelleute fühlen

Das Ritterfest im Wasserschloss Mellenthin ist eine Attraktion, die Gäste aus ganz Usedom, aber auch weit über die Landesgrenzen hinaus anlockt. Auch bei unseren Urlauben im Wasserschloss sind die Ritterfeste immer fest eingeplant. Und obwohl wir schon an einigen teilgenommen haben, wird uns nie langweilig. Das mag daran liegen, dass man an den langen rustikalen Bierbänken in den Brauerei-Gewölben der früheren Schlosskapelle immer neue Leute kennenlernt. Mittelalterliche Spielmannsleute, beste Unterhaltung, nette Anekdoten, süffiges Bier und Tafelfreuden: Das alles führt dazu, dass wir uns an einem solchen Abend ein bisschen wie Edelleute fühlen, die vom Schlossherrn persönlich eingeladen wurden.

Im Usedomer Gesteinsgarten bei Neu Pudagla fühlt man sich leicht und jung. Die ältesten Exponate sind zwei Milliarden Jahre alt, die schwersten wiegen einige Tonnen.

Ein Museumsbesuch lohnt – nicht nur bei Regenwetter

Wenn das Wetter auf der Sonneninsel mal nicht so toll ist, zieht es die Menschen in die Museen. Auf der einen Seite ist das gut so. Schließlich kann die Ostseeinsel Usedom gleich mit einer Vielzahl von durchaus sehenswerten Museen aufwarten. Die Naturerlebniswelt in Heringsdorf gehört dazu, genauso wie das verrückte Bügeleisenmuseum, das vielleicht skurrilste Museum auf der Insel in Zinnowitz. Auf der anderen Seite haben diese Museen es aber auch verdient, nicht nur als Lückenfüller für nicht so sonnige Tage herzuhalten. Das bedeutet aber auch, dass diese an schönen Tagen (leider) relativ leer sind. Was den Museums-Betreiber wenig begeistert, freut den Besucher, weil er keine langen Schlangen vor den Kassen zu befürchten hat. Doch ohne ein gehöriges Maß an Idealismus und Begeisterung seitens der Betreiber würde es einige Museen wohl nicht geben.

In Mellenthin finden Urlauber Ruhe und Entspannung. Die geografische Mitte der Ostseeinsel Usedom ist aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge.

Sommer, Urlaub, Ostsee

Sommer, Urlaub, Strand und Meer. Auch in diesem Jahr ist das Inland wieder klar auf Platz eins der  beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Umfragen zufolge plant etwa jeder Vierte einen Urlaub innerhalb Deutschlands. Während es im Winter Urlauber zum Skifahren in die Berge zieht, haben die meisten Deutschen im Sommer nur ein Ziel: die Küste. Ganz hoch im Kurs stehen dabei Mecklenburg-Vorpommern und die Ostseeinsel Usedom. Tatsächlich ist der bis zu 80 Meter breite, gut 40 Kilometer lange feine Sandstrand der zweitgrößten deutschen Insel eine der Attraktionen an der Ostsee.

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
Fax: 038379 2878-280
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