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Usedoms Strände halten locker mit denen des Mittelmeers mit. Doch nur wer auch das Hinterland erkundet, lernt die Insel in ihrem ganzen Charme kennen.

Genau genommen verbirgt sich hinter Usedoms Stränden ein einziger, riesiger Sandstrand. Dieser erstreckt sich auf einer Länge von 42 Kilometern die gesamte Ostseeküste der Insel entlang. Er beginnt auf der polnischen Seite Usedoms in der Hafenstadt Swinemünde und reicht bis nach Peenemünde im Nordwesten der Insel. Sein Sand ist so fein und der Strand so breit, dass mancher Badeort in Griechenland, Italien oder Spanien neidvoll in den Norden Deutschlands schaut. Bedingt durch die Klimaerwärmung, sind inzwischen auch Sonnenscheindauer und Wassertemperatur kein Grund mehr, südliche Gefilde den norddeutschen vorzuziehen. Im Gegenteil. Wer bei 35 Grad schwitzend und antriebslos an Südeuropas Stränden im Schatten liegt, wünscht sich bald gemäßigte Temperaturen wie auf Usedom.

Schlösser umweht immer ein besonderer Hauch. Dieser weckt den Entdeckerdrang. Auf Usedom kann man gleich drei erkunden – mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Wie viele Schlösser und Burgen es in Deutschland gibt, ist schwer zu schätzen. Bisher existiert noch keine komplette Datenbank, die alle auflistet. Ihre Zahl liegt aber vermutlich weit über 25.000. Sie sind Zeugen spannender Geschichte und manchmal auch Symbol für den Aufstieg und Untergang herrschender Adelshäuser. Viele von ihnen sind inzwischen verfallen, andere durch Krieg oder politische Ideologien zerstört. Einige jedoch wurden mit viel Liebe und Fleiß erhalten, restauriert und neu genutzt. Drei Beispiele dafür befinden sich auf der Ostseeinsel Usedom.

Immer mehr Menschen buchen ihren Urlaub online. Reiseportale haben diesen Trend erkannt und bieten Vermittlung an. Doch wer sparen will, bucht besser direkt.

Online buchen wird immer beliebter

Wollte man früher in den Urlaub fahren, ließ man sich in einem Reisebüro beraten: In bunten Katalogen blättern und schöne Bilder anschauen, buchen, zwei Wochen vor der Reise dann Tickets abholen … So schön dieses Ritual auch war, so umständlich und zeitaufwändig war es auch. Heute möchten Reisende lieber selbstbestimmt und bequem von zuhause aus den Traumurlaub buchen. Relevante Infos liefern dabei vor allem Webseiten und Reiseportale. Sie sind die moderne Form der Reisebüros, allerdings ohne persönliche oder gar individuelle Beratung wie früher.

Mitte Juli bis Anfang August gastiert das Parktheater Edelbruch mit interessant interpretierten Märchen der Brüder Grimm auf dem Wasserschloss Mellenthin.

Märchen haben bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Wenn sie dann noch in leichtfüßigen Reimen, gepaart mit Elementen des Improvisationstheaters und des Puppenspiels vorgetragen werden, locken sie nicht nur Kinder vor die Bühne.

Als noch die Puppen tanzten

Die meisten Menschen machen ihre erste Erfahrung mit Theater in Form von Puppenspiel. Je nach Alter, liebte man entweder die Handpuppen Kasper und Gretel, Seppel, das Krokodil und die Hexe. Oder man wuchs schon mit Urmel aus dem Eis auf, der als Marionette bei der Augsburger Puppenkiste am Faden hing und heute noch sein Unwesen treibt.

Ich hatte mein erstes Rendezvous mit Kasper in den Sechziger Jahren. Zu jener Zeit gab es im Berliner Strandbad Wannsee jeden Sonntag unentgeltliches Puppentheater für die Kleinen. Die bunten Handpuppen waren für meine Schwester und mich das Highlight des sonntäglichen Familienausflugs. Nicht einmal Zuckerwatte, Eis und Fassbrause konnten da mithalten. Mit hunderten anderer Kinder lachten wir über Kaspers schnoddrige Sprüche. Wir bangten mit ihm, wenn sich die Hexe anschlich, oder warnten ihn mit lauten Schreien vor dem Krokodil. Später kauften die Eltern uns ein eigenes, kleines Handpuppen-Theater. An Geburtstagen spielten sie dann oft aufregende Geschichten für uns und unsere Freunde.

In der Hauptreisezeit sind viele Destinationen und Hotels oft ausgebucht. Doch mit etwas Flexibilität lässt sich immer noch der perfekte Urlaub finden.

Feste Reisegewohnheiten

Jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien verlassen Heerscharen von Menschen fluchtartig ihren Heimatort und stürzen sich ins Urlaubsgetümmel. Innerhalb Deutschlands ist der Deutschen liebste Ostseeinsel, Usedom, für zwei Monate fest in Touristenhand. Besonders in den Seebädern ist jedes Zimmer bereits seit Monaten ausgebucht. Das alles liegt weniger am Preis, als vielmehr an den festen Gewohnheiten vieler Reisender. Ein Hotel direkt am Strand ist quasi Pflicht, der Meerblick sowieso. Hinzu kommt noch der Wunsch nach kurzen Wegen zu möglichst vielen Restaurants und Bars, sowie die Anforderung, ständig unterhalten zu werden. Da dies viele wollen, gibt es für einige keinen Platz mehr. Doch mit ein wenig Flexibilität finden auch sie noch ihre persönliche Urlaubsidylle.

Der Klimawandel bringt für die einen Hitze und Dürre, für die anderen Starkregen und Überschwemmungen. Der deutschen Ostsee beschert er mediterranes Klima.

Reisen in die Mittelmeerländer stehen zwar immer noch hoch im Kurs. Doch im letzten Jahr sank die Zahl deutscher Touristen. Das liegt vor allem am Klimawandel. Was für die Reiseländer am Mittelmeer unerträgliche Hitze, Dürre und Wasserknappheit bedeutet, führt in Deutschland zu einem mediterranen Klima. Temperaturen um die 30 Grad sind keine Seltenheit mehr. Den Badestränden der Ostseeküste mit ihren immer etwas gemäßigteren Temperaturen beschert das ideales Urlaubswetter. Die Deutschen nutzen dies und machen vermehrt Urlaub im eigenen Land.

Im Sommer sind die Geschmacksnerven besonders entdeckungsfreudig. Die beste Zeit also, sich ins kulinarische Abenteuer zu stürzen. Das belebt alle Sinne.

Im Sommer freut man sich ganz besonders am Abend auf ein leckeres Essen. Meist genügt tagsüber ein leichtes Frühstück und mittags ein frischer Salat, um durch die Wärme des Sommertages zu kommen. Doch spätestens ab 18 Uhr knurrt der Magen und fordert Tribut. Ob Salat, Gegrilltes, Fisch oder Fleisch – Vielfalt auf dem Teller macht einem die Wahl leicht.

Der Duft von Gegrilltem

Untrennbar mit sommerlichem Essen verbunden, ist der Duft von Gegrilltem. Er allein schon versetzt mich in Urlaubsstimmung. Am liebsten würde ich mich sofort dazu setzen, wenn irgendwo eine Gruppe netter Menschen um einen Grill herum versammelt ist. Grillgeruch weckt meine Geschmacksnerven und schaltet meinen Körper in den Entspannungsmodus. Am schönsten ist es natürlich, wenn ich nicht selbst am heißen Rost stehen muss, sondern andere die Arbeit für mich übernehmen. Mit einem kühlen Getränk in der Hand, kann ich dann wunderbar abschalten.

Der Juli wird musikalisch im Wasserschloss Mellenthin. Ein Jugend-Show-Orchester auf Tournee schaut vorbei und „Heiße Drähte“ locken mit bestem Gitarrenpop.

Zum Sommer gehört Musik. Das sieht auch Jan Fidora so. Der Hausherr von Wasserschloss Mellenthin auf der Ostseeinsel Usedom lädt zum wiederholten Mal engagierte Musiker in sein Hotel ein. An zwei Abenden im Juli bietet er seinen Gästen mitreißende Orchestermusik sowie besten Gitarrenpop.

JugendShowOrchester Görlitz

„Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“ Ganz im Sinne dieses Zitats des griechischen Philosophen Aristoteles, haben sich in Görlitz junge Leute im Alter zwischen Jugendweihe und 30 zusammengefunden, um gemeinsam Musik zu machen. Unter Leitung von Andreas Wendler spielt das JugendShowOrchester Görlitz Rock, Klassik und Pop – und das alles auf dem Akkordeon. Denn Akkordeon-Musik ist weitaus mehr als nur alte Seemannslieder, wie Wendler nachdrücklich betont. Das zeigt sich auch im Erfolg der 25 Leute starken Truppe. Seit 1997 geht es jedes Jahr auf Tournee, immer an einen anderen Ort. Dieses Jahr ist Usedom an der Reihe. Finanziert nur durch Spenden, ist das Spielen in der Band für alle reines Ehrenamt. Trotzdem haben die jungen Musiker immer viel Spaß auf der Bühne. Schon bald „grooven“ sie ihre Zuhörer. „Und was grooved, wird gebucht“, freut sich Andreas Wendler. Das Engagement in der Band ist so groß, dass selbst ehemalige Mitglieder oft zu Proben und Auftritten aus ganz Deutschland nach Görlitz zurückkehren. Sie bleiben immer ein Teil des Teams. Auch wenn viele arbeitsbedingt die Stadt verlassen mussten.

Am 12. Juli ist das JugendShowOrchester Görlitz zu Gast im Wasserschloss Mellenthin. Ab 18.30 Uhr zeigt dann die Truppe, was in ihr steckt.

Online-Buchungen nehmen immer mehr zu. Doch Provisionen bei Buchungsportalen von bis zu 30 Prozent verteuern oft den Zimmerpreis. Das Wasserschloss Mellenthin auf Usedom beschreitet deshalb neue Wege.

Lieber öfter, dafür kürzer verreisen

Die Deutschen verreisen immer öfter, dafür aber kürzer. Während früher das ganze Jahr über auf eine Pauschalreise gespart wurde, geht heute der Trend hin zu mehreren Kurztrips. Aktuellen Umfragen zufolge, planen Deutsche heute, drei- bis viermal kurz zu verreisen, wofür sie 30 Prozent ihres Reisebudgets ausgeben möchten. Davon profitieren vor allem Destinationen, die schnell und bequem erreichbar sind. Schließlich soll die zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich für den Urlaub genutzt werden.

Auf der Ostseeinsel Usedom herrscht ein besonderes Klima mit angenehmen Temperaturen. Besonders im Wasserschloss Mellenthin im Usedomer Hinterland kann man den Sommer in vollen Zügen genießen.

Ein Rekordsommer jagt den nächsten

Der letzte Sommer hat wieder einige Rekorde aufgestellt. Er war nicht nur wieder einmal zu heiß, sondern auch deutlich zu trocken. Der Klimawandel ist längst in Deutschland angekommen. Allein in den Zeitraum von 1990 bis jetzt fielen die zwanzig wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Auch dieser Sommer brachte schon Temperaturen bis an die 40 Grad und zeigte damit eindringlich, dass es so weiter gehen könnte. Gerade in Großstädten und abseits von kühlenden Gewässern sind diese Temperaturen nicht nur schwer zu ertragen. Sie stellen auch ein Risiko für die Gesundheit dar.

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
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Täglich ab 11 Uhr geöffnet.
4.November-31.Dezember täglich ab 12 Uhr geöffnet.
 
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