Gegen Magendruck, Sodbrennen und Völlegefühl

Im Urlaub streikt oft der Magen. Doch schon einfache Verhaltensweisen helfen, lästigen Magendruck, unangenehmes Sodbrennen oder Völlegefühl los zu werden.

Im Urlaub soll es an nichts fehlen. Selbst wer zuhause eher maßvoll isst, probiert auf Reisen gern Neues und Ungewohntes aus. Anschließend gibt es nach dem Essen noch einen Verteiler, auch das eine oder andere Glas Bier oder Wein mehr als gewohnt. Gerade bei dem großen Angebot an regionalen Leckereien, wie sie die vielfältigen Buffets und Speisenkarten guter Hotels morgens und abends für ihre Gäste bereit halten, fällt es schwer, immer nein zu sagen. Das ist auch nicht nötig. Denn gerade in der Vielfalt des Essens liegt der Schlüssel zu einem ruhigen Magen.

Auch der gutmütigste Magen ist reizbar

Unser Magen ist eigentlich ein gutmütiges Organ. Er verzeiht vieles und hat ideale Puffersysteme. Sie helfen ihm, mit fast allem fertig zu werden, womit wir ihn tagtäglich füttern. Das Rührei zum Frühstück, Brötchen, Marmelade, Wurst und Käse kann er ebenso verdauen wie Eisbein, Schnitzel, Nudeln oder Pizza am Abend. Mit einem komplizierten System balanciert er das kunterbunte Durcheinander aus, das wir ihm jeden Tag aufs Neue schicken. Doch manchmal ist auch er einfach überfordert und macht schlapp. Dies äußert sich in einem diffusen Druckgefühl im Oberbauch, oft verbunden mit weiteren Beschwerden wie Völlegefühl, Aufstoßen und Sodbrennen.

Ursachen für Magendruck, Sodbrennen und Völlegefühl

Oft liegt die Ursache darin, dass man zu viel oder falsch gegessen hat. Besonders fettreiche Mahlzeiten oder zu üppige Portionen sind für den Magen eine echte Herausforderung.

Doch auch Stress oder psychische Probleme können sprichwörtlich auf den Magen schlagen. Da unser Verdauungssystem aus einem vielschichtigen Geflecht von Millionen Nervenzellen besteht, reagiert es empfindlich auf Stressbotschaften, die das Gehirn ihm sendet. Jeder hat das schon einmal erlebt. Bei schlimmen Botschaften und erschreckenden Bildern wird einem schlagartig übel. Doch auch Unzufriedenheit im Job, Ärger mit der Familie oder verdrängte Sorgen können schleichend den Magen reizen und zu einem chronischen Leiden werden.

Ausgleich schaffen beim Essen

Falsches Essen ist bei den meisten Menschen der Hauptgrund ihrer Magenprobleme. Doch gerade dagegen kann man am meisten tun. Denn falsches Essen kann mit guten Komponenten ausgeglichen werden. Für einen gesunden Magen ist es keineswegs problematisch, wenn wir ihm Fleisch, Fisch oder Süßes servieren. Auch den Verdauungsschluck nach dem Essen, der streng genommen überhaupt keinen Vorteil für die Verdauung bringt, übersteht er an sich mühelos. Er braucht dafür nur einen Puffer. Dieser verhindert, dass die Magensäure übers Ziel hinaus schießt, den Magen reizt und im schlimmsten Fall die Speiseröhre oder Magenschleimhaut angreift.

Um die Magensäure abzupuffern, eignen sich hervorragend Lebensmittel wie Kartoffeln, Bananen oder Haferflocken. Wie schon unsere Großeltern richtig erkannten, ist es durchaus sinnvoll, Fleischgerichte und fettreiches Essen mit Kartoffeln abzurunden. Auch einige Löffel Haferflocken zum Frühstück in Form von Müsli oder Porridge sowie ein Schälchen Obstsalat helfen gegen die versteckten Säuren in Kaffee, Wurst und Käse.

Auswahl am Buffet erfreut den Magen

Je abwechslungsreicher man sich den Teller morgens und abends füllt, umso mehr freut es den Magen. Wer neben einem Stück Braten auch Erbsen, Möhrchen, Bohnen oder Blumenkohl auf den Teller häuft, tut sich selbst und seinem Magen viel Gutes. Wenn er dann das Ganze noch mit einigen Kartoffeln, egal ob gekocht oder gebraten, flankiert, braucht er keine Angst vor Sodbrennen und Magendruck zu haben. Als Nachtisch dann den Pudding noch mit etwas Obst garnieren oder einen Apfel als Betthupferl mit aufs Zimmer nehmen, wie es im Wasserschloss Mellenthin auf Usedom angeboten wird. Dann kommt man ohne Beschwerden, mit ruhigem Magen durch die Nacht.

Nach dem Essen tausend Schritte tun

Auch die gepriesenen tausend Schritte nach dem Essen haben ihren Sinn. Nach einem abwechslungsreichen und üppigem Buffet wie es beispielsweise das Wasserschloss Mellenthin auf Usedom anbietet, locken herrliche alte Bäume im Schlosspark die Besucher noch zu einem Spaziergang vor die Tür. Wer das ganze Anwesen einmal umrundet und dann noch einen Abstecher die historische Dorfstraße entlang zur Töpferei von Susi Erler macht, hat sein Pensum an Schritten erledigt. Und dabei kann man dann sogar schon seine Ausflüge und Wanderungen für den nächsten Tag planen oder sich im Schaufenster ein schönes Mitbringsel für die Lieblingsmenschen aussuchen.

Auswahl am Buffet erfreut den Magen
Auswahl am Buffet erfreut den Magen

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
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Täglich ab 11 Uhr geöffnet.
4.November-31.Dezember täglich ab 12 Uhr geöffnet.
 
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