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Das Anstrengendste vor Weihnachten ist die Suche nach Geschenken. Doch es geht auch ganz entspannt. Wie wäre es mit Weihnachts-Shopping auf Usedom?

Es ist schon kurios. Ganze 357 Tage hat man jedes Jahr Zeit, um ganz in Ruhe, ohne Stress und in leeren Geschäften nach Weihnachtsgeschenken für die Lieben zu suchen. Aber irgendwie ist es nicht dasselbe wie in der Vorweihnachtszeit. Es hat schon einen besonderen Reiz, durch festlich geschmückte Läden zu bummeln, sich hier und dort vom Duft gebrannter Mandeln und französischer Parfums betören zu lassen und die neuesten Smartphones und Tablets auszuprobieren. Wenn da nur nicht diese Menschenmassen wären. Und die Hitze in den Geschäften, durch die man sich mit dicker Winterjacke und gefütterten Stiefeln schiebt. Dann noch das Parkplatzgerangel und die vollen Züge, in denen sich Berufstätige, Shopper und Weihnachtsmarkt-Besucher um die Sitzplätze streiten.

Kleine Geschenke für die Lieblingsmenschen

In diesem Jahr mache ich es wieder wie im letzten. Die größten Geschenke bestelle ich im Internet. Keine Schlepperei, keine Drängelei und keine Notkäufe, nur weil ich schnell wieder aus der Hitze und Fülle des Ladens hinauswill. Danach gönne ich mir vor dem großen Familienansturm zu Weihnachten noch ein paar Tage Auszeit auf meiner Lieblingsinsel Usedom. Im Gepäck habe ich eine kurze Liste mit Namen von Menschen, denen ich gern eine ganz besondere Kleinigkeit schenken möchte. Zum Beispiel meiner Nachbarin, die mehrmals im Jahr mit einer Gießkanne meine Zimmerpflanzen am Leben hält, wenn ich in Urlaub bin. Oder für meine Mutter, die schon alles hat und auch nichts will, aber dennoch jedes Jahr zu Weihnachten auf einen hübsch verpackten Liebesbeweis hofft.

Schöne Weihnachten gibt es nicht nur zuhause. Im Gegenteil. Ganz ohne Stress und Hektik gestaltet das Wasserschloss Mellenthin die Feiertage für seine Gäste.

Weihnachten ist ein Familienfest. Am heiligen Abend, dem Vorabend des Weihnachtsfestes, sind die Erwartungen allerdings hoch. Alles muss blitzblank geputzt, die Gans und die selbstgebackenen Plätzchen perfekt sein. Wir wünschen uns Idylle und Harmonie, hoffen auf tolle Geschenke und weihnachtliche Stimmung. Doch wo viel Erwartungsdruck ist, herrscht auch viel Stress.

Hohe Erwartungen in der Weihnachtszeit

Eine Nachbarin von uns bekommt schon hohen Blutdruck, wenn sie nur an das Weihnachtsfest denkt. Sie ist ein wahrer Putzteufel und sieht mit Sorge all die Stellen im Haus, die bis Heiligabend noch auf Hochglanz gebracht werden müssen. Hinzu kommt, dass ihr Mann ihre Mutter nicht mag, ihre Schwester bei Familientreffen immer fürchterlich angibt und die Kinder sich sowieso ständig zanken. Von Weihnachtsstimmung ist bei ihr gar nichts zu spüren, im Gegenteil. Nie ist sie so gestresst wie jetzt. Meistens kommt es dann auch pünktlich an den Feiertagen zum Streit.

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Lebkuchen und Christstollen! Fleißige Bäcker und Konditoren sorgen unermüdlich für Nachschub. So auch im Wasserschloss Mellenthin.

Die Zeit vor Weihnachten ist ein einziger Back-Marathon. Spekulatius, Lebkuchen und Honigprinten, Makronen, Vanillekipferl und Zimtsterne: Sie alle wollen auf den bunten Teller oder die weihnachtliche Kaffeetafel. Zu Weihnachten gehören sie genauso fest dazu wie Tannenbaum mit Lametta und Weihnachtsmarkt mit Glühwein.

Deutschlands Weihnachtskuchen Nummer 1

Und das ist noch längst nicht alles, was die Bäcker und Konditoren zu Weihnachten auf den Tisch bringen müssen. Genauso beliebt wie Weihnachtskekse ist Deutschlands Weihnachtskuchen Nummer eins, der Christstollen. Glücklicherweise ist er längst schon fertig, wenn die Bäcker ihre große Plätzchen-Offensive starten. Schließlich weiß jeder gute Backhandwerker, dass er mindestens drei Wochen ruhen muss, damit er sein volles Aroma entfalten kann.

Das Backen von Christstollen und Weihnachtsgebäck hat in Deutschland lange Tradition. Stollen wurden vermutlich schon im 14. Jahrhundert gebacken und im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert. Traditionell enthält er ganz viel Butter, die mit Milch, Mehl und Ei zu einem Teig verknetet, mit Kardamom und Zimt gewürzt und durch Rosinen, Zitronat und Mandeln verfeinert wird. Oft wird er zusätzlich noch mit Mohn oder Marzipan gefüllt. Seine dicke weiße Puderzuckerschicht und die längliche Form sollen übrigens der Überlieferung nach an das eingewickelte Christkind erinnern.

Weihnachten ist das Fest der Superlative. Drei Tage lang muss alles schöner und harmonischer sein als an den restlichen. Auf Usedom dagegen feiert man entspannt.

Mit Weihnachten verbinden wir viele Erinnerungen. Das aufgeregte Warten als Kind, bevor sich die Tür zum Wohnzimmer öffnet, wo bunt verpackte Geschenke unter dem leuchtenden Tannenbaum warteten. Der Duft nach Festtagsessen, die bunten Teller mit Mandarinen, Marzipankartoffeln und Lebkuchen. Dann der Besuch der Großeltern, die weitere Geschenke brachten, die gemütlichen Kaffeerunden mit ihnen am Heiligen Abend.

Weihnachten ist emotional

Doch genauso haben wir auch Streit und Hektik zu Weihnachten erlebt. Genervte Eltern, Omas, die alles besser wussten und Verwandte, die nur eingeladen wurden, weil man das zu Weihnachten eben so machte. Oft war die Stimmung auch im Keller, nicht selten gab es Streitgespräche und böse Worte, die so gar nicht zum idyllischen Bild der Weihnacht passen wollten. Emotional viel zu überfrachtet waren manche Feiertage.

Jetzt, im Erwachsenenalter, werden wir oft von der Vergangenheit eingeholt. Es geht uns nicht viel besser als unseren Eltern damals zur Weihnachtszeit. Im Gegenteil. Heute muss alles noch viel perfekter, viel rauschender und schillernder sein als zu unserer Kinderzeit. Doch wir haben einen Vorteil: Wir müssen nicht zuhause feiern.

In den Läden stapeln sich Lebkuchen, auf den Weihnachtsmärkten herrscht Gedrängel. Die Einkaufspassagen sind überfüllt. Zeit für eine Auszeit auf Usedom.

Spätestens ab Anfang Dezember hat der Weihnachtstrubel alles im Griff. Man kann ihm einfach nicht mehr aus dem Weg gehen. In den Supermärkten belagern Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Stollengebäck jeden freien Winkel. Weihnachtsmärkte füllen die großen Plätze der Innenstädte, auf den Dächern der Kaufhäuser thronen riesige Weihnachtsmänner und Rentiere aus Kunststoff. In den Fenstern der Wohnungen leuchten warme Kerzen verzweifelt gegen hektisch blinkende Lichtsterne und LED-Schriften an. In den Vorgärten haben Leuchtschlitten, Krippenfiguren und aufblasbare Schneemänner die Herrschaft übernommen. Und wenn man jetzt nicht ganz schnell macht, dann sind auch die besten Geschenke bereits vergriffen. Oder erst wieder im Januar lieferbar.

Keine Chance für Staub und Tiefkühlpizza

Noch anstrengender als den Wettlauf um die Geschenke ist für die meisten ganz klar das viele Kochen und Putzen vor dem Fest. Selbst wer das ganze Jahr über eher gelassen auf die feine Staubschicht im Bücherregal schaut, wird kurz vor Weihnachten unruhig. Nicht auszudenken, wenn der Besuch sich neugierig umschaut und einen eingestaubten Band mit klassischen Weihnachtsgeschichten aus dem obersten Regal zieht. Dann käme gleich der Verdacht auf, man sei ein Lesemuffel und unordentlich. Auch beim Essen möchte man sich gerade an den Festtagen nicht lumpen lassen. Viel zu oft wird schon an den anderen Tagen des Jahres eilig eine Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben. Zu Weihnachten wäre das eine Katastrophe. Da muss mindestens eine Gans oder Ente in die Röhre, Selbstgebackenes auf den bunten Teller und anspruchsvoller Wein und Sekt in die Gläser. Selbst schnöde Biertrinker müssen ungefragt von friesisch-herb auf liebliches Weihnachtsbier umsteigen.

Im Winter haben Glühwein und Grog Hochsaison. Die jahrhundertealten Getränke der Edelleute und Seefahrer wärmen auch im Wasserschloss Mellenthin Herz und Hände.

Nun ist sie da, die kalte Jahreszeit. Nach einem Jahrhundert-Sommer mit viel Sonne, Hitze und Trockenheit hat der Winter plötzlich Einzug gehalten. Der Herbst fand überhaupt nicht statt, weil dem Sommer gefühlt erst Ende Oktober die Puste ausging. Fast schon konnten wir uns gar nicht mehr erinnern, wie sich lange Hosen und dicke Pullover anfühlen. Nun müssen sie schnell raus aus dem Schrank, denn Väterchen Frost hat nicht lange gefackelt. Auf den letzten Rosenblüten schimmert jetzt morgens der Reif. Die Bäume haben ihre schönen bunten Blätter abgeworfen und recken nur noch kahle Äste in den grauen Winterhimmel. Die Füße werden kalt, wenn man herumsteht, die Hände klamm, die Ohren rot. Was jetzt guttut, ist ein heißes Getränk.

Beliebtes Heißgetränk im Winter: der Grog

Im Winter herrscht deshalb Hochsaison für ausgefallene Heißgetränke. Während Kaffee, Tee und Kakao auch im Sommer ihre treuen Fans haben, sind Exoten wie Glühwein und Grog echte Schneekönige. Ihren Ursprung haben sie, wen wundert‘s, in den kalten Regionen.

Der Grog ist ein typisches Seefahrer-Getränk und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Auf englischen Schiffen wurde damals mit Vorliebe Trinkwasser mit Rum und Zitrone vermischt. Zum einen, damit das Wasser nicht so schnell verdarb. Zum anderen, um die Seeleute bei Laune und Gesundheit zu halten, wenn sie oft monatelang über die Meere schipperten. Versetzte man den Grog dann noch zusätzlich mit Gewürzen, wurde daraus Punch. Die Idee dazu brachten Seeleute aus Indien mit. Der Grog ist also der kleine Bruder des Punch.

Fackelwanderung, Lagerfeuer und dann bei Feuerwerk am Ostseestrand auf das neue Jahr anstoßen: Silvester ist im Wasserschloss Mellenthin ein echter Knaller.

Silvester ist ein ganz besonderer Tag. Das alte Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen ist fast vorbei. Das neue lockt mit der Aussicht, dass jetzt alles gut oder sogar besser wird. Am 1. Januar beginnt der Startschuss für 365 neue Tage, in denen die Karten neu gemischt werden. Viele Menschen lassen deshalb das alte Jahr gern bei guter Stimmung mit einer Silvesterparty ausklingen. Sie schließen sich mit Nachbarn, Freunden oder Verwandten zusammen und veranstalten eine private Feier. Oder sie mischen sich unter Gleichgesinnte und tanzen auf öffentlichen Silvesterfeiern ins neue Jahr. Großen Ansturm erleben vor allem geschichtsträchtige Orte wie das Brandenburger Tor, an dem jedes Jahr zu Silvester zehntausende bei einer großen Open-Air-Party und spektakulärem Feuerwerk das alte Jahr verabschieden und das neue willkommen heißen.

Früher war Silvester ein Papst

Die Tradition, Silvester zu feiern, ist schon alt. Sie geht zurück auf einen Papst mit Namen Silvester, der im 4. Jahrhundert lebte. Genau am 31.12. wurde er zum Papst ernannt und – wie das Schicksal es so wollte – verstarb er genau 21 Jahre später am gleichen Tag. Er wurde später heiliggesprochen, da man ihm nachsagte, nur durch Handauflegen Kranke heilen zu können.

Außer Namensgeber für den letzten Tag im Jahr ist der Heilige Silvester auch Schutzpatron der Haustiere. Aus heutiger Sicht sehr passend, denn gerade diese brauchen am Jahresende mehr als nur Gehörschutz.

Bei der Tradition, das neue Jahr mit lauten Böllern und buntem Feuerwerk zu begrüßen, hatte die Kirche sonst aber nicht ihre Hände im Spiel. Im Gegenteil. Sie konnte sich nicht gegenüber verbreiteten heidnischen Bräuchen behaupten, durch Krach, Feuer und sogar lautes Glockenläuten um Mitternacht böse Geister zu vertreiben. Auf einigen Dörfern hämmerten sogar Schmiede abwechseln auf einen Amboss, um das alte Jahr im wahrsten Sinne des Wortes in die Flucht zu schlagen. Diese Rituale stammen alle noch aus dem vorchristlichen Glauben. Heute haben sie ihre Bedeutung in Deutschland längst verloren.

Im neuen Jahr möchte man altes hinter sich lassen und neues beginnen. Ein guter Start ins neue Ich gelingt im Wasserschloss Mellenthin auf Usedom.

Nur noch ein paar Tage, dann ist das Jahr auch schon wieder rum. Zeit für einen persönlichen Rückblick und die guten Vorsätze für das neue Jahr. Mehr bewegen, weniger Stress, gesünder essen und Zeit für sich und die Familie stehen jedes Jahr ganz oben auf den Wunschlisten der Deutschen. Den wenigsten gelingt es allerdings, ihre guten Vorsätze auch wirklich in die Tat umzusetzen. Meist scheitert es nicht am guten Willen, sondern an alten Gewohnheiten. Denn es ist schwer, lieb gewonnene Rituale einfach zu durchbrechen. Sei es das eine oder andere Gläschen Wein oder Bier am Abend oder die zwei, drei Riegel Vollmilchschokolade. Schließlich war der Tag hart und man hat sich seine Belohnung am Abend redlich verdient.

Hohe Erwartungen an sich selbst

Ein weiterer Punkt, warum es weniger als der Hälfte der Menschen gelingt, ihre guten Vorsätze im neuen Jahr konsequent umzusetzen, ist eine übertriebene Erwartungshaltung. Obwohl ein ganzes Jahr Zeit wäre, seinen Lebensstil zu verändern, möchte man am liebsten schon im Frühjahr den ersten Marathon laufen oder in Topform sein. Auch ein entspannterer Lebensstil lässt sich nicht einfach dadurch herbeiführen, dass man ihn sich selbst verordnet. Dafür sind gründliches Umdenken und eine ehrliche Selbstanalyse notwendig.

Wer wenig Geduld und einen übertriebenen Ehrgeiz hat, ist schnell enttäuscht und kehrt schon bald zu den alten Gewohnheiten zurück. Dabei ist der Jahresbeginn eine gute Gelegenheit, in Ruhe über sich nachzudenken, neue Ziele festzulegen und einen realistischen Plan aufzustellen.

Die Hälfte aller Deutschen startet mit gemischten Gefühlen in die Weihnachtszeit. Denn der Druck ist groß, der Stress hoch. Ein Kurzurlaub vorm Fest kann Wunder wirken.

Oh, du stressige Weihnachtszeit

Wie in jeden Jahr steigt pünktlich zur Vorweihnachtszeit bei vielen Deutschen der Stresslevel. Neben der Frage, was man seinen Liebsten schenkt, machen sich viele Menschen auch Stress bei der Vorbereitung der Feiertage. Auf der Arbeit muss etliches noch unbedingt erledigt werden. Einiges kann nicht ins neue Jahr verschoben werden, anderes möchte man schlichtweg noch im alten Jahr abschließen. Vier von fünf Deutschen wollen mit dem guten Gefühl eines aufgeräumten Schreibtischs in den Jahreswechsel gehen.

Winter hat auf der zweitgrößten deutschen Insel seinen besonderen Reiz. Eine behagliche Wohlfühl-Atmosphäre steht gerade im Usedomer Achterland hoch im Kurs.

Usedom im Winter

Usedom verbinden viele Urlauber mit Sommer, Sonne, Strand und Badevergnügen. Tatsächlich ist der gut 40 Kilometer lange und 80 Meter breite feine Sandstrand eine echte Attraktion.

Doch Strandspaziergänge können Aktiv-Urlauber und Erholungssuchende nicht nur in der warmen Jahreszeit genießen. Gerade auch im Winter zieht es immer mehr Menschen an die Ostsee. Die zentralen Motive für einen Urlaub auf der Insel Usedom heißen dann Ruhe, Erholung, Auftanken, Genießen und Wohlfühlen.

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
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Januar-18.April täglich ab 12 Uhr geöffnet.
19.April-3.November täglich ab 11 Uhr geöffnet.
4.November-31.Dezember täglich ab 12 Uhr geöffnet.
 
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