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Bei kaltem Wetter drinnen sitzen, schlägt aufs Gemüt. Wer jedoch Urlaub auf Usedom macht, entkommt dem Winter-Blues. Denn dort gibt es kein schlechtes Wetter.

Kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Diesen Spruch höre ich oft von Freunden. Sie sind viel in der Natur unterwegs, genau wie ich. Und sie haben für alles das richtige Outfit. Ich noch nicht. Doch das ließe sich schnell ändern. Schließlich wollte ich auch im neuen Jahr wieder so aktiv wie möglich sein. Das hatte ich mir fest vorgenommen. Deshalb wünschte ich mir zu Weihnachten eine gute Allwetter-Jacke. Mein Wunsch wurde erhört. Unter dem Weihnachtsbaum lag ein schöner gelb-schwarzer Outdoor-Anorak mit Kapuze und wärmender Innenjacke. Außerdem war er atmungsaktiv, dauerhaft wasserdicht und windundurchlässig. So verkündete es jedenfalls das Etikett. Jetzt gab es keine Ausrede mehr.

Am besten testet man eine Outdoor-Jacke dort, wo sie alles halten kann, was sie verspricht: den Körper wärmen, Wind abwehren und bei Regen und Schnee ihren Besitzer schön trocken halten. Ideal für so einen Jackentest ist eine Insel wie Usedom. Dort gibt es jede Winterwetter-Variante, aber eben kein schlechtes Wetter. Denn die richtige Kleidung hatte ich ja nun im Gepäck.

Die Ostseeinsel Usedom ist nicht unbedingt für Bier bekannt. Noch nicht. Denn im Wasserschloss Mellenthin werden leckere und außergewöhnliche Biere gebraut.

Erholen im Schlosshotel mit Brauerei

Obwohl in den Supermärkten mit Christstollen & Co gefühlt immer früher die Weihnachtszeit eingeläutet wird, wollen sich bei mir vorweihnachtliche Gefühle kaum mehr einfinden. Doch in diesem Jahr war alles anders. Um dem vorweihnachtlichen Stress zu entfliehen, haben meine Frau und ich im Dezember einen Kurz-Urlaub auf Usedom eingeschoben. Bei der Wahl eines geeigneten Hotels brauchten wir nicht lange zu überlegen. Erholung und viel Natur für genussvolle Wanderungen stand für meine Frau ganz oben auf der Wunschliste. Ich hingegen wollte gute Unterhaltung, leckeres Essen und Getränke. Ideal wäre ein gemütlich-uriges Hotel mit angeschlossener Brauerei. Ein Wohlfühl-Hotel, umgeben von idyllischer Natur zur aktiven Erholung und eigener Brauerei auf Usedom ... gibt es nicht? Gibt es doch!

Auch im Urlaub zieht es viele abends vor den Fernseher. Doch neue Leute kennenlernen und gute Gespräche machen glücklicher und zufriedener.

In der Vorweihnachtszeit waren wir wieder für ein paar Tage auf Usedom. Kurz vor dem großen Trubel noch einmal ausspannen, den Stress abschütteln und einfach nur die Seele baumeln lassen. Das kann man ganz hervorragend im Wasserschloss Mellenthin.

Neue Leute kennenlernen beim Brauerabend

Am ersten Abend unseres Aufenthalts war Brauerabend. Zwar kennen wir diese beliebte Veranstaltung mit Musik, Wissenswertem zur Bierbrauerei und deftigem Brauerbuffet schon, doch wir gehen noch aus einem ganz anderen Grund immer wieder gern dorthin: Wir lernen immer interessante Menschen kennen.

Die langen Holztische der Schlossbrauerei waren auch an diesem Mittwoch wieder gut gefüllt. Längst schon hat sich herumgesprochen, dass man in Mellenthin zu moderaten Preisen ein umfangreiches Buffet für jeden Geschmack und beste Unterhaltung bekommt. An unserem Tisch saß bereits ein Pärchen vor einem Probierbrett und suchte unter den vier verschiedenen Bieren nach der Lieblingssorte. Spontan empfahlen sie uns das Ingwer-Zwieback-Bier, eine Eigenkreation des Schlossherren zu Weihnachten. Gute Idee, das kannten wir noch nicht. Die erste Runde war damit schon einmal geklärt. Die Frage, ob wir uns sympathisch waren, auch. Wer gern Neues ausprobiert, war ganz nach unserem Geschmack.

Das Anstrengendste vor Weihnachten ist die Suche nach Geschenken. Doch es geht auch ganz entspannt. Wie wäre es mit Weihnachts-Shopping auf Usedom?

Es ist schon kurios. Ganze 357 Tage hat man jedes Jahr Zeit, um ganz in Ruhe, ohne Stress und in leeren Geschäften nach Weihnachtsgeschenken für die Lieben zu suchen. Aber irgendwie ist es nicht dasselbe wie in der Vorweihnachtszeit. Es hat schon einen besonderen Reiz, durch festlich geschmückte Läden zu bummeln, sich hier und dort vom Duft gebrannter Mandeln und französischer Parfums betören zu lassen und die neuesten Smartphones und Tablets auszuprobieren. Wenn da nur nicht diese Menschenmassen wären. Und die Hitze in den Geschäften, durch die man sich mit dicker Winterjacke und gefütterten Stiefeln schiebt. Dann noch das Parkplatzgerangel und die vollen Züge, in denen sich Berufstätige, Shopper und Weihnachtsmarkt-Besucher um die Sitzplätze streiten.

Kleine Geschenke für die Lieblingsmenschen

In diesem Jahr mache ich es wieder wie im letzten. Die größten Geschenke bestelle ich im Internet. Keine Schlepperei, keine Drängelei und keine Notkäufe, nur weil ich schnell wieder aus der Hitze und Fülle des Ladens hinauswill. Danach gönne ich mir vor dem großen Familienansturm zu Weihnachten noch ein paar Tage Auszeit auf meiner Lieblingsinsel Usedom. Im Gepäck habe ich eine kurze Liste mit Namen von Menschen, denen ich gern eine ganz besondere Kleinigkeit schenken möchte. Zum Beispiel meiner Nachbarin, die mehrmals im Jahr mit einer Gießkanne meine Zimmerpflanzen am Leben hält, wenn ich in Urlaub bin. Oder für meine Mutter, die schon alles hat und auch nichts will, aber dennoch jedes Jahr zu Weihnachten auf einen hübsch verpackten Liebesbeweis hofft.

Schöne Weihnachten gibt es nicht nur zuhause. Im Gegenteil. Ganz ohne Stress und Hektik gestaltet das Wasserschloss Mellenthin die Feiertage für seine Gäste.

Weihnachten ist ein Familienfest. Am heiligen Abend, dem Vorabend des Weihnachtsfestes, sind die Erwartungen allerdings hoch. Alles muss blitzblank geputzt, die Gans und die selbstgebackenen Plätzchen perfekt sein. Wir wünschen uns Idylle und Harmonie, hoffen auf tolle Geschenke und weihnachtliche Stimmung. Doch wo viel Erwartungsdruck ist, herrscht auch viel Stress.

Hohe Erwartungen in der Weihnachtszeit

Eine Nachbarin von uns bekommt schon hohen Blutdruck, wenn sie nur an das Weihnachtsfest denkt. Sie ist ein wahrer Putzteufel und sieht mit Sorge all die Stellen im Haus, die bis Heiligabend noch auf Hochglanz gebracht werden müssen. Hinzu kommt, dass ihr Mann ihre Mutter nicht mag, ihre Schwester bei Familientreffen immer fürchterlich angibt und die Kinder sich sowieso ständig zanken. Von Weihnachtsstimmung ist bei ihr gar nichts zu spüren, im Gegenteil. Nie ist sie so gestresst wie jetzt. Meistens kommt es dann auch pünktlich an den Feiertagen zum Streit.

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Lebkuchen und Christstollen! Fleißige Bäcker und Konditoren sorgen unermüdlich für Nachschub. So auch im Wasserschloss Mellenthin.

Die Zeit vor Weihnachten ist ein einziger Back-Marathon. Spekulatius, Lebkuchen und Honigprinten, Makronen, Vanillekipferl und Zimtsterne: Sie alle wollen auf den bunten Teller oder die weihnachtliche Kaffeetafel. Zu Weihnachten gehören sie genauso fest dazu wie Tannenbaum mit Lametta und Weihnachtsmarkt mit Glühwein.

Deutschlands Weihnachtskuchen Nummer 1

Und das ist noch längst nicht alles, was die Bäcker und Konditoren zu Weihnachten auf den Tisch bringen müssen. Genauso beliebt wie Weihnachtskekse ist Deutschlands Weihnachtskuchen Nummer eins, der Christstollen. Glücklicherweise ist er längst schon fertig, wenn die Bäcker ihre große Plätzchen-Offensive starten. Schließlich weiß jeder gute Backhandwerker, dass er mindestens drei Wochen ruhen muss, damit er sein volles Aroma entfalten kann.

Das Backen von Christstollen und Weihnachtsgebäck hat in Deutschland lange Tradition. Stollen wurden vermutlich schon im 14. Jahrhundert gebacken und im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert. Traditionell enthält er ganz viel Butter, die mit Milch, Mehl und Ei zu einem Teig verknetet, mit Kardamom und Zimt gewürzt und durch Rosinen, Zitronat und Mandeln verfeinert wird. Oft wird er zusätzlich noch mit Mohn oder Marzipan gefüllt. Seine dicke weiße Puderzuckerschicht und die längliche Form sollen übrigens der Überlieferung nach an das eingewickelte Christkind erinnern.

Weihnachten ist das Fest der Superlative. Drei Tage lang muss alles schöner und harmonischer sein als an den restlichen. Auf Usedom dagegen feiert man entspannt.

Mit Weihnachten verbinden wir viele Erinnerungen. Das aufgeregte Warten als Kind, bevor sich die Tür zum Wohnzimmer öffnet, wo bunt verpackte Geschenke unter dem leuchtenden Tannenbaum warteten. Der Duft nach Festtagsessen, die bunten Teller mit Mandarinen, Marzipankartoffeln und Lebkuchen. Dann der Besuch der Großeltern, die weitere Geschenke brachten, die gemütlichen Kaffeerunden mit ihnen am Heiligen Abend.

Weihnachten ist emotional

Doch genauso haben wir auch Streit und Hektik zu Weihnachten erlebt. Genervte Eltern, Omas, die alles besser wussten und Verwandte, die nur eingeladen wurden, weil man das zu Weihnachten eben so machte. Oft war die Stimmung auch im Keller, nicht selten gab es Streitgespräche und böse Worte, die so gar nicht zum idyllischen Bild der Weihnacht passen wollten. Emotional viel zu überfrachtet waren manche Feiertage.

Jetzt, im Erwachsenenalter, werden wir oft von der Vergangenheit eingeholt. Es geht uns nicht viel besser als unseren Eltern damals zur Weihnachtszeit. Im Gegenteil. Heute muss alles noch viel perfekter, viel rauschender und schillernder sein als zu unserer Kinderzeit. Doch wir haben einen Vorteil: Wir müssen nicht zuhause feiern.

In den Läden stapeln sich Lebkuchen, auf den Weihnachtsmärkten herrscht Gedrängel. Die Einkaufspassagen sind überfüllt. Zeit für eine Auszeit auf Usedom.

Spätestens ab Anfang Dezember hat der Weihnachtstrubel alles im Griff. Man kann ihm einfach nicht mehr aus dem Weg gehen. In den Supermärkten belagern Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Stollengebäck jeden freien Winkel. Weihnachtsmärkte füllen die großen Plätze der Innenstädte, auf den Dächern der Kaufhäuser thronen riesige Weihnachtsmänner und Rentiere aus Kunststoff. In den Fenstern der Wohnungen leuchten warme Kerzen verzweifelt gegen hektisch blinkende Lichtsterne und LED-Schriften an. In den Vorgärten haben Leuchtschlitten, Krippenfiguren und aufblasbare Schneemänner die Herrschaft übernommen. Und wenn man jetzt nicht ganz schnell macht, dann sind auch die besten Geschenke bereits vergriffen. Oder erst wieder im Januar lieferbar.

Keine Chance für Staub und Tiefkühlpizza

Noch anstrengender als den Wettlauf um die Geschenke ist für die meisten ganz klar das viele Kochen und Putzen vor dem Fest. Selbst wer das ganze Jahr über eher gelassen auf die feine Staubschicht im Bücherregal schaut, wird kurz vor Weihnachten unruhig. Nicht auszudenken, wenn der Besuch sich neugierig umschaut und einen eingestaubten Band mit klassischen Weihnachtsgeschichten aus dem obersten Regal zieht. Dann käme gleich der Verdacht auf, man sei ein Lesemuffel und unordentlich. Auch beim Essen möchte man sich gerade an den Festtagen nicht lumpen lassen. Viel zu oft wird schon an den anderen Tagen des Jahres eilig eine Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben. Zu Weihnachten wäre das eine Katastrophe. Da muss mindestens eine Gans oder Ente in die Röhre, Selbstgebackenes auf den bunten Teller und anspruchsvoller Wein und Sekt in die Gläser. Selbst schnöde Biertrinker müssen ungefragt von friesisch-herb auf liebliches Weihnachtsbier umsteigen.

Wasserschloss Mellenthin
Schlossallee 5
17429 Mellenthin
Tel.: 038379 2878-0
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Täglich ab 11 Uhr geöffnet.
4.November-31.Dezember täglich ab 12 Uhr geöffnet.
 
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